Häufig gefragte Fragen und ihre Antworten.

Hm, Ihr habt jetzt die Registrierung nicht mehr nur per Facebook, sondern auch mit eigener E-Mailadresse. Das ist super, aber wie soll ich dann sharen?
Die Frage ist berechtigt. Think about it. Wir werden auch auf andere soziale Netzwerke erweitern, wenn sie relevant sind, aber im Moment können wir an der Situation nichts ändern. Wer sharen will, darf nicht die Hände in die Hosentaschen stecken, sondern muss dann Facebook-Alternativen durch seine Mitgliedschaft fördern.

Was kann ich denn kostenlos lesen?
Bei uns – außer gemeinfreien Büchern, die wir ständig ausbauen – von jedem (in Worten: jedem) Buch eine Anzahl von freien Seiten. Und zwar, anders als bei herkömmlichen Leseproben, beliebige Seiten. Die Seitenzahl vereinbaren wir mit den Autoren und Verlagen, sie beträgt derzeit typischerweise zehn Seiten. Wer mehr lesen möchte, muss dann kaufen.

Ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen – aber ich schreibe selbst. Und verlege und gebe heraus. Darf ich mitmachen bei sobooks?
Für solche Anfragen haben wir eine eigene Rubrik: mitmachen als… – da werden die meisten Fragen separat beantwortet.

Ich habe einen Bug gefunden, was soll ich damit machen?
Dafür haben wir eine eigene Seite, nämlich hier, und dann gibt es auf der Web-Plattform von Sobooks rechts eine Support-Lasche, die wartet nur darauf, den Support mit Laschenfüllungen zu befüllen. Ernsthaft: her mit den Bugs, wir machen sie weg.

Ich bin seit 27 Jahren Vollzeit im Internet und darüber hinaus Experte. Mir sind spontan mehrere Super-Features für sobooks eingefallen. Was nun?
Wir freuen uns darüber sehr, haben aber auch selbst gute Ideen. Was wir in der Zukunft entwickeln oder woran wir gerade schon arbeiten, kann man hier sehen. Bald wird man dort auch abstimmen können, wie gut diese Ideen jeweils sind.

Wie sieht es überhaupt mit Datenschutz und Datensparsamkeit aus?
Wir verfolgen bei sobooks das Konzept der Datensouveränität. Das bedeutet: jeder Nutzer soll sich frei entscheiden können, wie seine Daten verwendet werden und von wem. Daher gibt es eine Reihe von Massnahmen: 1. wir anonymisieren Nutzerdaten (wenn sie keine Kaufdaten sind, das geht leider nicht anders), 2. wir speichern die Daten BDSG-konform in Deutschland und – jetzt kommt´s! – 3. im Nutzerprofil lässt sich „Mach-mich-unsichtbar“ einschalten. Wir geben keinerlei personenbezogene Daten an Dritte (anders als Facebook und die meisten anderen sozialen Dienste). Wer Netzbürger ist wie wir, darf keine Datensau sein.

Und was mache ich, wenn ich kein Internet habe?
Ohne Internet ist ja an sich schon nicht so gut, muß das wirklich sein? Aber wenn es denn so ist: wir entwickeln Apps, eine davon wird auch im November kommen, mit denen man Ebooks lesen kann, wenn man offline ist. Darüber hinaus verbessern wir das Speichern im Browser, so dass man auch in deutschen „Bordrestaurants“ rollen fließend lesen kann.

Worin liegt der Vorteil, dass sobooks im Browser stattfindet?
Da gibt es nicht nur einen: ein gekauftes sobook lässt sich auf jedem Gerät mit modernem Browser lesen, egal ob Laptop, Desktop Computer, Tablet oder Smartphone. Wenn Ihr Toaster HTML5 interpretieren kann, können Sie auch damit sobooks lesen. Gleichzeitig lässt sich jeder Satz in einem sobook von außen verlinken. Das macht auch das Teilen von Zitaten in sozialen Medien überhaupt erst sinnvoll: ein Klick, und man landet direkt im Buch, an der Stelle, von der das Zitat stammt.

Kann man dann nicht mit ein paar Tricks das ganze Buch kostenlos lesen?
Nein. Oder vielmehr: theoretisch, mit außerordentlich viel Geduld und mit dem richtigen Fachwissen kann man alles, klar. Wir sichern das aber nach den modernen Regeln der Kunst ab. Ungefähr so, wie auch bei Spotify alle Musiktitel theoretisch zugänglich auf Datenbanken im Netz hängen. Und natürlich versuchen wir, sobooks weiter zu verbessern. Dazu gehört auch, die Daten – egal ob Kundendaten oder Buchdaten – ständig sicherer zu machen. Wer übrigens bei der Nutzung von sobooks Lücken gleich welcher Art findet, kann uns gern kontaktieren, wir sind über solche Hinweise froh.

Im Moment sind nicht so unglaublich viele Bücher bei sobooks zu bekommen, oder?
Nein, aber wir bauen das Sortiment ständig aus. Unser Ziel ist, dass auf sobooks alle Bücher zu bekommen sind, über die man diskutiert. Wichtige Neuerscheinungen sowieso. Wir freuen uns sehr, dass von Beginn an auch sehr große Häuser wie Random House mit dabei sind, mit den Verlagen Heyne, Blessing, Pantheon, Goldmann und einigen mehr. Und andere renommierte Verlage wie die Ullstein Buchverlage, Klett-Cotta, Bastei Lübbe, Rowohlt, Edition Nautilus, Schöffling & Co. Ausserdem haben wir ein Faible für kleine, wunderbare Verlage, derzeit CultureBooks und SuKuLTur Verlag und gern auch mehr.

Woher kommt eigentlich der Name sobooks?
Das ist kurz für Social Books.

Und warum?
Weil das E-Book nur das ist, was die Digitalisierung aus dem Buch gemacht hat. Sobooks versucht mitzugestalten, was das Internet und die sozialen Medien aus dem Buch machen werden.

Und warum?
E-Books, wie man sie heute kennt, sind eine Technologie, die die Stärken des Internet nicht ausnutzen. Wir glauben, dass digitale Bücher mit dem Internet eine echte Liebesheirat eingehen können.

Brrr, eine ausgesprochen schale Metapher, digitale Bücher heiraten das Internet – was soll das denn heißen?
Sobooks findet komplett im Browser statt, der Buchkauf, die Diskussion um das Buch und vor allem auch das Buchlesen selbst. Alles im Browser.

Diese Auflistung wird aktualisiert, sobald mehr Fragen häufig gefragt werden.