Lufthansa hebt mit Sobooks ab

Für Unterhaltung und Lesefreude an Bord sorgt nun auf den interkontinentalen Flügen der Lufthansa unsere gemeinsame, famose Plattform, die in gleißend-digitaler Schönheit von Büchern erzählt. Jeder Passagier kann ab sofort mit seinem iPhone, Tablet und auch Laptop Bücher im Browser kostenlos Probe lesen und kaufen. Für viele Reisende ist es sogar ohne Bargeldeinsatz möglich, einen Bestseller sofort zu lesen: Man kann bald schon für rund 3.000 bis 5.000 Meilen ein Ebook bekommen.

Wir zeigen direkt auf dem Startbildschirm des FlyNet mehrere Bücher und Buchempfehlungslisten, die von uns redaktionell betreut werden. Und was da unter der Haube steckt, ist technisch nicht ganz trivial, da im Flugzeug mitunter die Daten“leitung“ per Satellit recht dünn wird. Sobooks ist für den Einsatz im Flugzeug noch einmal technisch optimiert worden, daher hat das Projekt ein wenig gedauert. Aber immerhin so lange, dass wir den Titel „langsamstes Startup der Welt“ nicht riskiert haben.

Social Reading im Flugzeug ist eine Weltneuheit. Und wir haben für das perfekt Erlebnis noch ein Feature draufgelegt: Die Software weiß, in welchem Flugzeug man sitzt und empfiehlt Titel, die zum Reiseziel und der Reisedauer passen. In Bälde wird das Programm auch auf internationale Flüge ausgeweitet.

 

Sobooks_flynet_tiles

 

Zur Website der Lufthansa geht es hier entlang

One Comment

  • Keiser sagt:

    And what about – social sleeping

    Ein Sonett „Unter den Wolken“

    Ein Mensch liegt wach in seinem Bett,
    und denkt: “ Es wäre ja so nett,
    könnt‘ ich bloß schlafen ohne Krach,
    statt dessen lieg‘ ich schlaflos wach,
    weil Düsenklipper rauschen flach,
    am Abend über meinem Dach.“

    Um Mitternacht kurz weggenickt,
    da ist der Mensch dann aufgeschreckt.
    Ein Airbus wütet durch die Nacht,
    hat ihm ein rasend Herz gebracht.

    Sitzt aufrecht jetzt in seinem Bett,
    und denkt: “ Es wäre ja so nett,
    könnt‘ ich bloß schlafen ohne Krach,
    statt dessen sitz‘ ich schlaflos wach.“

    Als man den armen Menschen fand,
    hatte der Schlaf ihn übermannt,
    es wurde Gruft aus seinem Bett,
    der Düsenlärm sein Schlafsonett.

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