Schwächen
Weil der Ansatz von Sobooks neu ist, gibt es mit Sicherheit Schwächen. Von einigen wissen wir bereits, andere werden auftauchen. Wir möchten versuchen, mithilfe der Autoren, Agenten, Verlage – vor allem aber mithilfe der Leser die Schwächen von Sobooks zu minimieren. In Kürze werden wir auch ein Meldesystem für Bugs einführen.
Aber es gibt natürlich nicht nur Bugs, sondern auch konzeptionelle und technische Schwierigkeiten. Hier ist eine kurze Aufistung davon:

  • Sobooks kann man (fast) nur online lesen.
    Lösung: In der Tat ist das ein Nachteil des browserbasierten Lesens. Wir arbeiten daran auf zwei Arten: zum einen entwickeln wir währen der Closed Beta einen intelligenten Caching-Mechanismus, so dass beim ersten Klick auf das Buch das gesamte Buch geladen werden wird. Für das Flugzeug und wackelige Verbindungen in der Bahn sollte das ausreichen. Zusätzlich werden bald Apps für iOS und Android veröffentlicht, mit denen man die gekauften Bücher auch komplett offline zum Beispiel im Urlaub lesen kann.
  • Sobooks ist ein sehr junges Unternehmen, und bei aller Liebe weiß man nicht, ob es in 25 Jahren noch existiert. Wenn es aber je offline gehen sollte, nützt der Zugang zu den gekauften Büchern nichts mehr.
    Lösung: Weil das trotz der Famosität von Sobooks eine nachvollziehbare Sorge ist, möchten wir zu jedem gekauften Buch die Möglichkeit des Downloads als epub-Datei oder PDF anbieten. Allerdings erfordert diese Maßnahme ein gewisses Umdenken vor allem der Verlage, deshalb können wir den zusätzlichen Datei-Download nicht bei allen Büchern anbieten. Wir können aber versprechen, darauf hinzuarbeiten – denn unsere Haltung ist: wer ein Buch kauft, kauft ein Buch.
  • Sobooks ist ziemlich stark auf die großen Social Networks zugeschnitten. Zu stark.
    Lösung: Natürlich träumen wir davon, eine riesige Buch-Community zu schaffen, die losgelöst von Facebook funktioniert, wo also alle sozialen Buchaktivitäten auch ohne Mitgliedschaft auf anderen Plattformen Sinn ergeben. Aber bis es soweit ist, dass wir bei sobooks selbst über die entsprechenden Funktionen und eine kritische Masse von Nutzer verfügen, schmiegen wir uns in kritischer Halbdistanz an die bekannten Netzwerke wie Facebook, Twitter und Friendster Google Plus.

Stärken
Jahaa, sobooks hat auch Superkräfte, die in dieser Form kaum oder gar nicht auf dem Buchmarkt zu finden sind. Unsere größte Stärke ist, dass Sobooks im Netz stattfindet. Deshalb funktionieren die meisten famosen Dinge, die das Internet groß gemacht haben, auch mit den Büchern, die man hier kauft (oder kostenlos nutzt).

  • verlinken: jeder Satz in einem Buch bei Sobooks lässt sich von außen verlinken. Der Link ist die machtvollste Erfindung des gesamten Netzes, es ist eigentlich unverständlich, dass er bisher nicht für Bücher genutzt wird.
  • soziale Funktionen: soziale Netzwerke, Nutzerplattformen und Blogs machen heute einen Großteil des Internet aus. Bei Sobooks kann man deshalb jede Seite und jeden einzelnen Satz in Büchern liken, zitieren, empfehlen.
  • diskutieren: nach unserer Meinung gibt es keinen besseren Ort, über Bücher zu diskutieren als im Buch selbst. Weil bei Sobooks anders als bei den meisten E-Books die Buchseiten erhalten blieben, ist die Diskussion auf jeder Seite einzeln angesiedelt. Dementsprechend kann man andere auf jede Seite einzeln zur Diskussion einladen.

Neben den naheliegenden Internet-Superkräften hat Sobooks aber auch andere Stärken. Die lassen sich am besten selbst erkunden: die verschiedenen Nutzerrollen, unsere Politik der Datensouveränität, unsere Upcoming Features und vieles weitere.